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Das Lüdenscheider Unternehmen wurde für den Bereich SCHUKO® Steckdose von den Industrie- und Handelskammern geehrt

Busch-Jaeger als Weltmarktführer ausgezeichnet

Schon 1926 erhielten die Gebrüder Jaeger, die Gründerväter der Busch-Jaeger Elektro GmbH, das älteste SCHUKO® Schutzrecht als Gebrauchsmuster. Im Zuge der Weiterentwicklung der Elektroinstallationstechnik setzte das Unternehmen aus Lüdenscheid neue Maßstäbe für die Sicherheitstechnik: 1962 wurde die SCHUKO® Kinderschutz-Steckdose patentiert. Diese schützt Kinder im
Alltag sicher vor den Gefahren des Stroms. Heute fertigt Busch-Jaeger jährlich rund 60 Millionen SCHUKO® Steckdosen. Der Weltmarktanteil liegt bei 30 Prozent. Dafür wurde Busch-Jaeger nun von den Industrie- und Handelskammern (IHK) Hagen, Arnsberg und Siegen als Weltmarktführer ausgezeichnet. Damit zählt das Unternehmen zu den wenigen aus der Elektroinstallationsbranche, die
diese Ehrung erhielten. „Die Auszeichnung freut uns sehr. Denn Steckdosen und Schalter gehören zu unserem Kerngeschäft“,
sagt Adalbert M. Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Busch-Jaeger Elektro GmbH. „In diesem Bereich werden in den kommenden Jahren noch einige Innovationen auf uns zu kommen, die wir bislang noch nicht erahnen können, beispielsweise wird dies durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Auch die klassischen Produkte wie Steckdosen werden in der Smart-Home-Welt weitere, intelligente Funktionen übernehmen können. Vielleicht werden Steckdosen bald internetfähig sein“, gibt Neumann einen möglichen Ausblick.

Erfolgsgeschichte made in Südwestfalen
In der neuen, kürzlich vorgestellten 180 Seiten umfassenden Broschüre „Weltmarktführer und Bestleistungen der Industrie aus Südwestfalen – Echte Erfolgsgeschichten einer Top-Industrieregion“ wird die Erfolgsstory von Busch-Jaeger aufgezeigt. Die IHKs orientieren sich mit ihrer Bewertung am „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“. Als Marktführer gelten Unternehmen, die zu den umsatzstärksten Top 3 ihres Marktes zählen. Es gibt in Südwestfalen klare Kriterien, um als Weltmarktführer in die entsprechende Broschüre aufgenommen zu werden. Das Unternehmen muss seinen Sitz in Südwestfalen, also einem der drei Kammerbezirke Siegen, Arnsberg oder Hagen haben. Es muss eigenständig sein und die Geschäftsführung aus der Region erfolgen. Die Produkte müssen mindestens europaweit abgesetzt werden und der Markt nicht zu eng gefasst werden. „Das Weltmarktführer-Verzeichnis stellt Leuchttürme der regionalen Wirtschaft heraus. Sie sind sozusagen Botschafter Südwestfalens, gleichwohl es noch weit mehr erfolgreiche Unternehmen in der Region gibt“, sagt Ralf Stoffels, Präsident der SIHK zu Hagen. Südwestfalen ist eine der bedeutendsten Industrieregionen Deutschlands. Gemeinsam bilden die Unternehmen in den Kreisen Olpe, Siegen-Wittgenstein, Soest, Hochsauerland und dem Märkischen Kreis die Region mit der höchsten industriellen Dichte in Nordrhein-Westfalen, die auch im Bundesvergleich ganz vorne dabei ist.